1960er Jahre
Düse statt Propeller: Zeitgewinn auf allen Strecken
Das Prinzip ist von bestechender Einfachheit: Luft wird angesaugt, komprimiert und mit Kerosin verbrannt, er Rückstoß der heißen Abgase treibt das Flugzeug voran.
Die neuen Düsenflugzeuge mit ihrer Geschwindigkeit, Reichweite und Größe revolutionierten den Weltluftverkehr wie nichts zuvor.
Ein Unterschied wie Tag und Nacht, so empfanden es nicht nur die Passagiere.
Seit 1960 flogen die vierstrahligen Boeing 707 auf den Langstrecken der Lufthansa, das gesamte Liniennetz wurde umstrukturiert. Die Flugpreise verfielen, weil das Angebot, besonders auf dem Nordatlantik, sprunghaft stieg. Es waren schwere Zeiten für das junge Unternehmen, zumal die Welt zu Beginn dieses Jahrzehnts von politischen Krisen geschüttelt wurde, ja kurze Zeit am Rande eines neuen Krieges stand.
Eleganz der Sechzigerjahre: Lufthansa-Stewardessen in neuer Uniform.
Sie flogen die erste Boeing 707 der Lufthansa nach Deutschland: Chefpilot Rudolf Mayr und Flugkapitän Werner Utter. Mit Begeisterung wurden sie am 2. März 1960 um zwölf Uhr mittags bei ihrer Ankunft in Hamburg-Fuhlsbüttel empfangen.
Lufthansa-Mitarbeiter aus der Frankfurter Reservierungsabteilung: Laufend werden die neuesten Reservierungsstände per Fernschreiber an die Reisebüros weitergeleitet.
Zwei Technikgenerationen: Propeller- und Düsenflugzeuge.
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