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Gemeinsame Werte,
die zählen

Eine Idee mit Zukunft – Star Alliance feiert ihren zehnten Geburtstag und will ihren Spitzenplatz auch in Zukunft behaupten.
 
Am 14. Mai 1997 griffen die Chefs von fünf der renommiertesten Fluggesellschaften der Welt nach den Sternen und gründeten die Star Alliance, das erste weltweite Airline-Bündnis. Ihre Weitsicht und ihre Entschlossenheit haben Früchte getragen. Exakt ein Jahrzehnt später feiert die Star Alliance mit derzeit 17 Mitgliedern und drei Regionalpartnern Geburtstag als größtes Luftfahrtbündnis der Welt.

Der Griff nach den Sternen
Am 14. Mai 1997 wurde die Star Alliance in Frankfurt offiziell gegründet.
„Was wir vor zehn Jahren begonnen haben, war etwas vollständig neues“, blickt Jürgen Weber, Lufthansa-Aufsichtsratschef und einer der Gründerväter der Star Alliance, auf der Geburtstagsfeier am 14. Mai in Kopenhagen zurück. Aus heutiger Sicht sei es schon überraschend gewesen, wie gut dieses Modell einer Airline-Allianz angenommen wurde – so etwas habe es ja gegeben. Das gelte für Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen. „Was mich aber am meisten überraschte, war, wie schnell wir kopiert wurden“, so Weber. Die Idee der Star Alliance zieht noch heute und ist noch längst nicht ausgereizt. „Die Welt braucht die Star Alliance“, ist Jürgen Weber überzeugt. Von Anfang an hätten die Skeptiker der Allianz-Idee daran gezweifelt, dass solch ein Bündnis funktioniert – der Erfolg der Star Alliance habe alle Skeptiker Lügen gestraft. „Die Größe des weltumspannenden Bündnisses ist ein wichtiger Teil des Erfolges“, erklärt Weber. Zu Beginn hätten fünf Airlines das globale Netz geknüpft und die Kontinente verbunden. Heute verbinden die 17 Airlines und drei Regionalpartner der Star Alliance die Länder und Regionen der Welt. 2007 kommen mit Air China und Shanghai Airlines zwei chinesische Mitglieder zur Star Alliance, für 2008 ist der Beitritt von Turkish Airlines geplant.

Repräsentativ
Die Chefs der Mitgliedsairlines und der Regionalpartner vor einem SAS-Jet mit dem Star-Alliance-Geburtstagslogo.
„Solange die Airlines und die Allianz voneinander profitieren, wird Star Alliance wachsen“, ist auch der ehemalige SAS-Chef Jan Stenberg, wie Webereiner der Gründerväter der Allianz, sicher. „Es gibt keine Beschränkung der Zahl, aber es gibt gemeinsame Werte, die zählen: Qualität, Sicherheit und Service.“ Werte die auch Jürgen Weber teilt: „Die Qualität muss stimmen, und die Unternehmenskultur muss passen.“ Nur so könne die Allianz ihren Spitzenplatz behaupten. „Wir waren die ersten, wir haben einen großen Vorsprung.“

Diesen Vorsprung wird die Star Alliance auch in den kommenden zehn Jahren verteidigen. „Machen wir uns nichts vor, wir haben einen starken Wettbewerb, und die anderen Allianzen werden uns weiter kopieren und nicht einfach wieder verschwinden“, sagt Star-Alliance-Chef Jaan Albrecht. Nur die Zusammenarbeit in Allianzen ermögliche es den Airlines, mehr zu erreichen und profitabler zu sein, als sie es individuell sein könnten. Dieser Trend sei ungebrochen. Intensiver Wettbewerb, Konsolidierung und die Kooperationen in Allianzen kennzeichnen nach seinen Worten die Zukunft der Branche.

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