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Traumberuf Pilot

Vorbereitungen an Bord

Sobald die Piloten an Bord des Airbus A330-300 mit der Kennung D-AIKG sind, beginnen sie mit den Checks und Vorbereitungen für den rund zehnstündigen Flug. Sven Schönleber setzt sich als Co-Pilot auf den rechten Platz, Flugkapitän Weiland links. Gemeinsam gehen die beide die Checkliste durch.

SFO Patrick Schlag ist unterdessen beim Außencheck des Flugzeugs. Er prüft die Außenhülle, Trieb- und Fahrwerke und vergewissert sich, dass das Flugzeug in ordnungsgemäßen Zustand ist. Anschließend setzt er sich auf den Platz hinter den beiden  Kollegen. Auf Strecken von mehr als 4.100 nautischen Meilen befinden sich bei Lufthansa drei Piloten im Cockpit. So sind Ruhezeiten garantiert und auch in personeller Hinsicht herrscht maximale Qualität.

Kurz vor dem Verlassen der Parkposition am Gate kommt noch eine Bahnänderung: Statt der zwei fünf ist es nun die Startbahn eins acht. Das bedeutet vor dem Start noch einmal den Start der Route zu ändern. Nun muss es schnell gehen: die neuen Daten eingeben und trotzdem in der geplanten Zeit das Gate zu verlassen, um den Slot, also den Platz in der Startreihenfolge am Flughafen, nicht zu verlieren. „Wenn wir nicht rechtzeitig los kommen, kann das sehr schnell zu größeren Verspätungen führen“, erklärt Schönleber die angespannte Betriebsamkeit. „Das wiederum kostet viel Geld, weil wir zum Beispiel schneller fliegen und damit mehr Treibstoff verbrauchen.“

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